Åke Senning Symposium

Der Schwede Prof. Åke Senning war ein herausragender Pionier der Chirurgie. Im Jahre 1957 entwickelte er die sogenannte Senning-Operation für Patienten mit angeborenen Herzfehlern. Kurz darauf implantierte er den weltweit ersten Schrittmacher und war an der Entwicklung einer Herz- Lungenmaschine beteiligt. Zwischen 1961 und 1985 war er als Direktor der damaligen Chirurgischen Klinik A am UniversitätsSpital Zürich (USZ) tätig. Hier richtete er die erste Intensivstation der Schweiz ein und gründete die Forschungsabteilung in der Chirurgie, welche bis heute neue chirurgische Techniken entwickelt. Am USZ transplantierte er im April 1969 Schweiz weit das erste Herz. Die Herzchirurgie blieb sein Hauptgebiet, im September 1977 ermöglichte er aber auch Andreas Grünzig in Zürich die erste Ballon-Erweiterung eines verengten Herzkranzgefässes durchzuführen.

Zum 100. Geburtstag von Prof. Åke Senning findet am USZ am Mittwoch, 9. März 2016 14-19 Uhr, ein Symposium statt, welches sein Erbe würdigt, aber auch Bezüge zur Gegenwart und Zukunft herstellt: Was hat sich seit den 60er-Jahren in der Chirurgie verändert? Mit welchen Innovationen ist in Zukunft zu rechnen? Welche Unterschiede sind in der Chirurgie von Universitätsspitälern, Kantonsspitälern und Privatkliniken auszumachen? (Für Details vgl. Programm)

Gerne laden wir Sie zu dieser Veranstaltung ein.