Rehabilitation

Reha nach der Operation

Eine Herzoperation bedeutet einen tiefen Einschnitt in das Leben jedes Betroffenen. Zwar ist ein entscheidender Schritt zur Besserung gemacht worden, aber eine vollständige Gesundung ist noch nicht erreicht. Einschränkungen in der Belastbarkeit oder Beschwerden nach der Operation bestehen weiterhin. Auch die Psyche ist oft noch nicht im Gleichgewicht. Vieles von der Krankheit oder der Operation ist noch nicht verarbeitet oder noch nicht verstanden.

Was bringt die Rehabilitation?

Ziel der Rehabilitation ist es, die bestehenden Einschränkungen zu beheben und das Vertrauen in eine gute schmerzfreie Funktion des Herzens wieder zu gewinnen. Das Rehabilitationsprogramm hilft wieder Freude an einem gesunden, aktiven und ausgeglichenen Lebensstil zu gewinnen und unterstützt den Wiedereinstieg in das familiäre, soziale und berufliche Umfeld. Es soll ihnen die Sicherheit geben, den psychischen und physischen Anforderungen des täglichen Lebens wieder gewachsen zu sein.

Was ist Rehabilitation?

Aufbauend auf den bisherigen Untersuchungsbefunden wird ein den persönlichen Bedürfnissen entsprechendes Therapieprogramm erstellt. Einen besonders hohen Stellenwert hat das Mobilisations- und Trainingsprogramm. In persönlichen Gesprächen mit den behandelnden Ärzten und Therapeuten sowie in Patientenseminaren wird das Verständnis für die Krankheit gefördert und die medikamentöse Therapie erklärt und angepasst.


Ambulant oder Stationär?

Oft ist eine stationäre (d.h. der Patient befindet sich in einem Krankenhaus - die "Reha-Klinik") Rehabilitation notwendig. Eine ambulante Rehabilitation ist auch möglich. In diesem Fall schläft der Patient zuhause und begibt sich täglich in das "Reha-Zentrum" um dort sein Reha Programm zu absolvieren. Dies hängt vom Wohnort des Patienten ab, und auch von der Medizinischen Lage nach der Operation.

Ein gezieltes Gespräch wird beim Eintritt im USZ diesbezüglich geführt. Ihr Arzt wird ihnen die beste Variante empfehlen.