Herzkatheter/Stents

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Bis zur Entwicklung der perkutanen transluminalen Angioplastie durch Andreas Grüntzig im Jahre 1977 am UniversitätsSpital Zürich stellte die aortokoronare Bypasschirurgie die Therapie der Wahl dar um Einengungen der Herzkranzgefässe effektiv zu behandeln. Seither hat die Katheterbehandlung der koronaren Herzkrankheit durch die Entwicklung von Stents (Perkutane Coronare Intervention PCI) enorme Fortschritte gemacht und sich als Ergänzung zur Bypassoperation etabliert.

Im 2017 wurden in den Andreas-Grüntzig-Herzkatheterlabors rund 1'548 Patienten mit Koronarstents versorgt, sowie rund 372 in der Aussenstationen Frauenfeld und Spital Lachen.

              

 

Im akuten Herzinfarkt

Bei Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom ist die PCI die Therapie der Wahl, und nur wenige Patienten werden in dieser Situation einer aortenkoronaren Bypass Operation zugeführt.

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Rekanalisation des mehrfach verengten Ramus interventricularis anterior RIVA (Pfeile links) mittels Ballondilatation und Implantation von drei medikamentös-beschichteten Stents  (Pfeile rechts)

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Herzkatheter und perkutane koronare Interventionen (PCI, Hybrid)
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